Die Neuvermessung der Welt: über Corporate Social Responsibility (CSR)

Mit dem Untertitel „Die Neuvermessung der Welt“ findet Ende September der 5. Bayerische Nachhaltigkeitstag der IHK München statt. Im Mittelpunkt stehen die 17 übergeordneten Nachhaltigkeitsziele der UN, die Sustainable Development Goals (SDG). Auch für meine Unternehmung sind Stichworte wie „Sozialverantwortung“ und „partnerschaftliches Handeln“ wichtig. Doch wie sieht es mit wirtschaftlich nachhaltigem Handeln aus? Die Diskussionsrunden und Vorträge der IHK-Veranstaltung verfolge ich mit Spannung.

Unternehmenserfolg durch werteorientierte Unternehmensführung

Der CRS-Praxisleitfaden für kleine und mittelständische Unternehmen in Bayern beinhaltet Basisinformationen und Anregungen zur Umsetzung von Sozialverantwortung. Herausgeber ist das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration. Interessiert höre ich bei dereinführenden Diskussion mit Eberhard Sasse, Präsident der Bayerischen IHKs, und Emilia Müller, Staatsministerin zu.

Eberhard Sasse spricht von der bayerischen Wirtschaft als grundsätzlich nachhaltiger Wirtschaft, denn „Wirtschaft ohne Nachhaltigkeit funktioniert nicht“. Emilia Müller bezeichnet die Nachhaltigkeit als „Trumpfkarte im war of talents“. Hier gibt es eine deutliche „Schwerpunktverschiebung vom stakeholder value zum shareholder value“.

5. Bayerischer CRS Tag IHK Muenchen

5. Bayerischer CRS Tag IHK Muenchen

Hauptvorträge mit interessanten Argumenten rund um die „Neuvermessung der Welt“

Marlene Thieme, Vorsitzende des Rats für Nachhaltige Entwicklung, spricht von der Nachhaltigkeit als „nicht-finanzielle Konsequenzen unseres wirtschaftlichen Handelns“. Die soziale Marktwirtschaft verändert sich zu einer nachhaltigen Marktwirtschaft. Dies sei eine „Konsequenz aus der Aufarbeitung der Finanzmarktkrise“. Nicht nachhaltige Entscheidungen führen zu Reputationsrisken. Daher müssten jetzt Chancen und Möglichkeiten für nachhaltiges Handeln ergriffen werden. Partnerschaftliches Denken ist wichtig, für Unternehmen und Kunden. Und auch das Agieren auf Augenhöhe. Die Prinzipien von morgen sind Integrität und Nachhaltigkeit.

Marcel Engel, Leiter der Geschäftsstelle des Deutschen Global Compact Netzwerks, bezeichnet Nachhaltigkeit als Innovationsfähigkeit im Sinne von „Veränderungen können“. Innovationen der Zukunft würden künftig an den Schnittstellen der Branchen entstehen und nicht mehr nur innerhalb der Branchen selbst. „Innovations- und Investitionskraft“ gehören daher zusammen.

Sichtlich erfüllt mit neuen Erkenntnissen und interessanten Kontakten beschließe ich, nachhaltiges Wirtschaften auch bei mir künftig stärker in den Fokus zu stellen.

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